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2. Franz-Böhm-Vorlesung

Franz Böhm ist tot. Es lebe Franz Böhm – Chancen für eine Integration von Ökonomie und Juristerei in einem veränderten Umfeld

 

Referent: Prof. Dr. Dr. h. c. Christoph Engel (Direktor des Max-Planck-Instituts zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern, Bonn)

Termin: 30. Januar 2019, 18.30 Uhr

Franz-Böhm-Vorlesung: Der Jurist Franz Böhm (1895–1977) ist neben Walter Eucken der wichtigste Begründer der Freiburger Ordoliberalen Schule. Er bezeichnete den Wettbewerb als das „genialste Entmachtungsinstrument der Geschichte“ und arbeitete bereits im Rahmen der Widerstandsbewegung der Freiburger Kreise einen Entwurf für ein Kartellgesetz aus. In den Nachkriegsjahren war Franz Böhm, der hessischer Kultusminister und Verhandlungsleiter für die Aushandlung des Wiedergutmachungsabkommens mit Israel war, maßgeblich an den Vorbereitungen des 1957 verabschiedeten Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen beteiligt. Das sogenannte Kartellgesetz gilt als Grundgesetz der deutschen Wirtschaft.