Antwort des (Netz-)Bürgers auf die Herausforderung Gesellschaft 4.0

Freitag, 10.02.2017 09:30 Uhr
Historisches Kaufhaus, Münsterplatz 24, 79098 Freiburg
Prof. Dr. Gerhard Schneider
Chief Information Officer und Direktor des Rechenzentrums der Universität Freiburg

Vortrag im Rahmen des Symposiums "Spagat zwischen Produktionsziel und Bürgerinteressen: Digitalisierung in Wirtschaft und Gesellschaft 4.0"

Am 9. und 10. Februar 2017 richteten der Aktionskreis Freiburger Schule und das Walter Eucken Institut mit Unterstützung der Südwestmetall-Bezirksgruppe Freiburg das Symposium “Spagat zwischen Produktionsziel und Bürgerinteressen: Digitalisierung in Wirtschaft und Gesellschaft 4.0” aus. Das Symposium war Teil der Reihe “Ordnungspolitik für das dritte Jahrtausend“.

Im Anschluss an seine Rede war Gerhard Schneider Teilnehmer der Diskussion “Spagat zwischen Produktionsziel und Bürgerinteressen: Digitalisierung in Wirtschaft und Gesellschaft 4.0“.

Der Referent

Prof. Dr. Gerhard Schneider (* 1955) ist seit 2002 Direktor des Rechenzentrums der Universität Freiburg. Darüber hinaus ist er seit 2002 Professor für Kommunikationssysteme am Institut für Informatik. Von 2003 bis 2008 war er an der Universität Freiburg Prorektor für Wissenstransfer und Kommunikationssysteme, seit 2008 ist er Chief Information Officer der Universität.

Professor Schneider war und ist in verschiedenen Gremien aktiv, insbesondere arbeitete er als Experte für Internetfragen im Verwaltungsrat des Deutschen Forschungsnetzes und ist aktuell in dessen Ausschuss für Recht und Sicherheit. Nach dem Studium der Mathematik und Physik an den Universitäten Erlangen und Oxford wurde Schneider 1981 an der Universität Essen promovierte; 1988 folgte dort die Habilitation. Auf mehrere Auslandsaufenthalte (Australien, Schweiz, USA) und eine Lehrstuhlvertretung in Paderborn folgte 1992 der erste Ruf an die Universität Karlsruhe und 1997 eine Professur an der Universität Göttingen, bevor Gerhard Schneider nach Freiburg berufen wurde.

Professor Schneiders Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Kommunikationssysteme, genauer in der Entwicklung von Software, die es Benutzern ermöglicht, verschiedene Geräte in den Alltag zu integrieren. Ebenso erforscht er Fragen der funktionalen Langzeitarchivierung zur Überlieferung des digitalen Kulturgedächtnisses.