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Eine Idee, drei Initiativen – Die Entstehung des Aktionskreises

1977 gründeten Freiburger Unternehmer, Professoren und Studenten der Universität Freiburg den Freiburger Kreis, der sich seither für die Diskussion und Weiterentwicklung der Sozialen Markwirtschaft einsetzt. Unterstützt wurde die Initiative von Professor Dr. Erich Hoppman, der damals Vorstand des Walter Eucken Instituts und Nachfolger Friedrich A. von Hayeks auf dessen Lehrstuhl an der Universität Freiburg war sowie von dem Unternehmer Hans Behrens.

In 25 Jahren wurden etwa 50 Diskussionsveranstaltungen durchgeführt, einige davon in Zusammenarbeit mit dem Walter Eucken Institut. Der damalige Innenminister und spätere Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg Lothar Späth war im Dezember 1977 der erste Gast beim "Gesprächskreis Pluralismus und Marktwirtschaft". In Anlehnung an die Freiburger Schule standen für den Freiburger Kreis Offenheit für internationalen Wettbewerb und Befreiung von bürokratischen Hemmnissen als Diskussionsthemen im Vordergrund. Neben dem Aspekt des Sozialen sollten vor allem die Gedanken der Freiheit und der Eigenverantwortung bzw. Subsidiarität gestärkt werden.

Der anhaltende Erfolg der Vorträge lag wohl wesentlich an der heterogenen Zusammensetzung des Kreises aus Wissenschaft und Wirtschaft über alle Altersgruppen hinweg, die ein gleichermaßen interessiertes wie interessantes Forum darstellten. Aber auch die hochkarätigen Gäste aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft bürgten für Diskussionen auf hohem Niveau: Alfred Herrhausen, Friedrich A. von Hayek, Otto Schlecht, Klaus Mangold, Reinhold Würth und Carl C. von Weizsäcker konnten als Referenten gewonnen werden. 2002 wurde gemeinsam mit dem Walter Eucken Institut die Veranstaltungsreihe "Freiburger Dialoge zur Ordnungspolitik" initiiert, die mit Rednern wie Friedrich Merz und Günther Oettinger ein breites Publikum ansprach.

2006 begann für den Freiburger Kreis ein neues Kapitel: Der gemeinnützige Verein wurde in die neue Initiative für Ordnungspolitik, den "Förderkreis Freiburger Schule“ überführt. Vereinsziel ist es, die Forschungs- und Öffentlichkeitsarbeit des Walter Eucken Institutes zu unterstützen und anhand eigener  Veranstaltungen und  Broschüren die Bedeutung der Ordnungspolitik für unser Wirtschaftssystem in die Öffentlichkeit zu tragen.  Um diesen Zielen Nachdruck zu verleihen und die eigene Aktivität zu betonen, beschloss die Mitgliederversammlung im Jahr 2010 die Namensänderung in „Aktionskreis Freiburger Schule - Initiative für Ordnungspolitik“.

Seither wächst dieses Netzwerk aus Wissenschaftlern, Unternehmern, Politikern und interessierten Bürgern kontinuierlich. Durch wissenschaftliche Symposien, Vorträge, Debatten und Broschüren setzen wir wesentliche Impulse für neues Denken und zukunftsfähige Rahmenbedingungen für eine freie, soziale und wettbewerbsfähige Marktwirtschaft zum Wohle der Menschen.